6 Stunden Mofarennen Damscheid

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Beim Mofarennen ging es heiß her (2008)

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40 Teams lieferten sich in Damscheid spannende Wettkämpfe

 

Das Mofarennen in Damscheid hat sich in den vergangenen Jahren stetig vergrößert. Insgesamt 40 Mannschaften hatten sich in diesem Jahr zu dem einzigartigen Rennen in der Region angemeldet. Ob jung oder älter, zahlreiche Zuschauer kamen an die Rennstrecke auf der Wiese oberhalb des Damscheider Sportplatzes.

DAMSCHEID. Es ging wieder mal sehr spannend zu beim Mofarennen in Damscheid. Beim Warm-Up am Freitag und Kennenlernen der Strecke, die mit rotweißem Flatterband absteckt war, regnete es kräftig. Die Mannschaften hatten viele Probleme und kamen mit den Verhältnissen nicht zurecht. So mancher Fahrer fuhr entnervt die Boxengasse an oder schob das Zweirad ins Trockene.

Anders die Situation am Renntag. Trocken, aber wolkig war es vor dem Start. Mit von der Partie der 40-jährige Familienvater Michael Reisendorfer aus Halsenbach. In den vergangenen drei Jahren hat er zusammen mit seinen Freunden relativ gut abgeschnitten. Mit der Herkules GT 3 Baujahr 1982 in kräftigem Pink ging er erstmals gemeinsam mit seinen Söhnen David (14 Jahre) und Dennis (16 Jahre) als "Pink Power" an den Start.

Weil die Maschine für die Streckenführung zu schnell war, musste kurz vor dem Start noch ein Ritzel gewechselt werden, was zu leichter Nervosität und Hektik im Team führte. Mit dem getunten Mofa (höher und schneller) und Stollenreifen ging es an den Start.

Gemeinsam mit dem Team "Bartsch Boys Racing Team" (Zündapp Baujahr 1972) teilten sich die Halsenbacher ihren Pavillon, der beim Schrauben vor Regenschauern schützte. Patrick Muders als Newcomer und Lokalmatador tat sich mit seinem ersten Start in Damscheid schwer. Ein kleines fehlendes Ersatzteil machte seine Träume vom Mofarennen in seiner Heimatgemeinde erst einmal zunichte.

Zusammen mit seinen Freunden Florian Rüdesheim, Pascal Boos und Karsten Rüdesheim aus Niederburg wollte er sein Können unter Beweis stellen. Kurz vor dem Start suchte das Bartsch-Boys- Team noch einen Fahrer. Hier wurde Muders mit seinen Freunden fündig, und der Traum vom Rennen ging doch noch in Erfüllung.

Beim Start des Rennens am Samstag war es trocken, und die Strecke über Nacht relativ gut abgetrocknet. Dennoch war es gerade in den Kurven rutschig. Hochbetrieb herrschte bei der Abnahme kurz vor dem Start, der sich aufgrund des Andrangs um eine halbe Stunde verzögerte. Obligatorisch mussten die Fahrer wie in den vergangenen Jahren eine Laufstrecke von 250 Metern auf sich nehmen, bevor sie ihr Mofa starten konnten.

Beim Massenstart kam das Team Nummer eins am besten weg. Nach wenigen Runden verlor die Mannschaft allerdings wegen eines Unfalls, der glimpflich verlief, die Führung. Runde für Runde kämpften die Mannschaften um die besten Platzierungen. Immer wieder sorgten Regenschauer für eine Verschlechterung der Rennbedingungen und schmierigen Untergrund.

Für die Verpflegung mit Getränken und warmen Speisen sorgten Mütter und Väter aus Damscheid. Mit Kreationen wie dem Bremsklotz (Frikadellen) oder Pizzaecken trafen sie genau den Geschmack der meist jugendlichen Fahrer.

Bereits am Samstagmorgen machten 80 Camper vom Angebot eines Frühstücksbüfetts regen Gebrauch. So manche Mannschaft mochte es ganz häuslich und brachte sogar ein Sofa zum bequemen Sitzen und Liegen oberhalb der Strecke in der Zeltlandschaft mit.

In der Endabrechnung gewann das Hilkhausener Racing-Team mit der Zündapp CS 25. Platz zwei ging an Pitschka aus Köln auf KTM sm 25 mit Sachs-Motor. Als Dritter rollte schließlich das Top-Race-Team mit der Zündapp CS 25 aus Marenbach ins Ziel.

 
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Februar 2010 um 14:27 Uhr  

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